SIBEL KEKILLI

Eher zufällig wurde Sibel Kekilli im Jahr 2002 in einem Kölner Shopping-Center für die Besetzung der Hauptrolle für Fatihs Akins später preisgekrönten Film „Gegen die Wand“ entdeckt. Bei den Castings stach sie 350 Mitbewerberinnen aus – was gleichzeitig ihren Durchbruch bedeuten sollte. Der Film gewann bei der Berlinale 2004 den Goldenen Bären und Sibel Kekilli erhielt für ihre schauspielerische Leistung mehrere nationale und internationale Preise, darunter den Deutschen Filmpreis.

Seither wirkte sie in zahlreichen nationalen und internationalen Spielfilmproduktionen mit – wie etwa „Eve Dönüş“ (Heimkehr, 2006), ausgezeichnet mit dem Preis als Beste Schauspielerin beim Filmfest in Antalya, dem mehrfach prämierten Film „Winterreise“ (2006) an der Seite von Josef Bierbichler und Hanna Schygulla oder Feo Aladags „Die Fremde“ im Jahr 2010. Darin spielt Sibel Kekilli die junge Deutschkurdin Umay, die vor ihrem konservativen und gewalttätigen Ehemann nach Deutschland flieht, um gleichzeitig ihrem Sohn dort ein besseres Leben ermöglichen zu können. Der Film bedeutete ihren zweiten weltweiten Erfolg und Sibel wurde unter anderem auf dem Tribeca Film Festival in New York mit dem Best Actress Award und erneut dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Neben weiteren Filmrollen, wie etwa in der erfolgreichen Komödie „What a Man“ (2011) von Matthias Schweighöfer, ermittelte Sibel Kekilli von 2010 bis 2017 an der Seite von Axel Milberg im Kieler „Tatort“. Darüber hinaus gehörte sie seit der ersten Staffel zum festen Stab der vielfach ausgezeichneten HBO-Fantasyserie „Game of Thrones“ und erlangte mit der Rolle der Kämpferin `Shae´ weltweite Bekanntheit.

2017 war Sibel Kekilli in der ZDF-neo Drama-Mini-Serie “Bruder – Schwarze Macht” in einer Hauptrolle zu sehen. Die hochgelobte und überaus spannende Serie handelt von der Radikalisierung des heranwachsenden Deutschtürken Melih, dessen ältere Schwester Sibel, versucht, ihn aus dem Milieu zu holen.

Zudem ist Sibel Kekilli Teil des Hauptcasts der finnisch-belgisch-deutschen Crime-Thriller-Serie “Bullets”. Hier spielt sie die charismatische Madina Taburovan, die Menschen für Selbstmordanschläge anwirbt und darum ihren Spitznamen „Die schwarze Witwe“ nicht zu Unrecht trägt. Ausstrahlung ist Ende 2019 bei RTL Crime geplant.

Zuletzt war Sibel Kekilli in Dennis Gansels Kinofilm “Berlin I love you” zu sehen. 2019 stand sie zudem für die österreichische Kinoproduktion „Fuchs im Bau“ als Sozialarbeiterin in einem Gefängnis sowie an der Seite von Ulrich Tukur und Kostja Ullmann für den ARD-Film „Meeresleuchten“ in Vilnius vor der Kamera. Das Drama erzählt von einem Flugzeugabsturz in einer ostdeutschen Provinz.

Neben der Schauspielerei ist ihr Engagement für Frauenrechte Sibel Kekillis zweites großes Thema. So ist sie seit Jahren Botschafterin von Terre des Femmes und wurde für ihren Kampf um Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen mit dem Bundesverdienstkreuz 2017 ausgezeichnet. „Sibel Kekilli leistet für die Rechte von Mädchen und Frauen einen weit über die Grenzen der Bundesrepublik wirkenden Beitrag. Sie nutzt ihre Popularität, um das Thema Frauenrechte zu einem öffentlichen Thema zu machen und dadurch mehr Menschen dazu zu bewegen, genauer hinzusehen“, heißt es in der Begründung des damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Und selber sagt sie: „Jedes Mädchen, jede Frau muss so frei leben können, wie sie es für richtig hält, ohne durch Familie und Freunde massiv eingeschränkt oder wegen ihres Lebenswandels gar mit dem Tode bedroht zu werden“.

2019 begleitete Sibel Kekilli Bundesaußenminister Heiko Maas auf eine Reise durch Südamerika, um gemeinsam das Frauennetzwerk UNIDAS zu gründen, mit dem Ziel, die Rechte von Frauen zwischen Lateinamerika, der Karibik und Deutschland zu stärken.

Presseartikel 2019

Tagesspiegel, 02.11. 2019

DIE WELT, 28. August 2019

ZEIT Online, 14. April 2019

Spiegel Online, 13. April 2019

Stern.de, 12. April 2019

IGN.com, 12. April 2019

Washington Post, 12. April 2019

AP News, 10. April 2019

Presseartikel 2018

Variety, November 2018

ZEIT Magazin, Oktober 2018

Gala, September 2018

Welt.de, März 2018

SHZ, März 2018

Hanix, Februar 2018

Presseartikel 2017

Süddeutsche Zeitung, November 2017

HANSEstyle, April 2017

Presseartikel 2015

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. März 2015

Die zarte Präsenz Sibel Kekillis steht in spannendem Kontrast zu der Stärke, Intensivität und Leidenschaftlichkeit ihrer Rollen. Für die Rolle einer jungen Türkin in Fatih Akins Berlinale-Gewinner „Gegen die Wand“, die eine gewaltvolle Scheinehe eingeht, um dem Elternhaus zu entkommen, aber auch für ihre eindringliche Darstellung einer jungen deutsch-türkischen Mutter im Kampf um ihre Selbstbestimmung und die ihres Kindes in Feo Aladags Drama „Die Fremde“, wurde Sibel Kekilli gefeiert, bewundert und mehrfach ausgezeichnet. Dem breiten Publikum kam sie dann als Kommissarin Sarah Brandt im Kieler „Tatort“ wahrlich nah – und nicht zuletzt durch ihre Rolle der Kämpferin ‚Shae‘ in der globalen Fantasy-Erfolgsserie „Game of Thrones“, erlangte Sibel Kekilli weltweite Bekanntheit.

News

Es war viel los in diesem Jahr 2019 für die begnadete Schauspielerin und engagierte Frauenrechtlerin Sibel Kekilli. Erst führte ihr Weg im April nach New York zur Premiere der achten und damit auch finalen Staffel der Erfolgsserie GAME OF THRONES, in welcher Sibel 4 Staffeln lang in der Rolle der ‚Shae‘ ein weltweites Publikum eroberte.

Nach der offiziellen Premiere lud „Game of Thrones“ – Autor George R.R. Martin Sibel Kekilli nach Santa Fe ein. Dort nahmen sich die beiden Zeit, um über ihre Freundschaft, aber auch über Möglichkeiten des Scheiterns und über den Mut zum Widerstand zu sprechen. Dieses Gespräch erschien im August 2019 exklusiv in DIE WELT.

Anschließend reiste Sibel Kekilli im Mai auf Einladung des Auswärtigen Amtes und unter der Schirmherrschaft des Bundesaußenministers Heiko Maas nach Südamerika, um gemeinsam mit zahlreichen Aktivistinnen das Frauennetzwerk UNIDAS zu gründen, mit dem Ziel, die Rechte von Frauen zwischen Lateinamerika, der Karibik und Deutschland zu stärken. Denn neben der Schauspielerei, ist ihr Engagement für Frauenrechte Sibel Kekillis zweites großes Lebensthema. So ist sie seit Jahren Botschafterin von Terre des Femmes und wurde für ihren Kampf um Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen mit dem Bundesverdienstkreuz 2017 ausgezeichnet.

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Sibel Kekilli stand für die österreichische Kinoproduktion FUCHS IM BAU als Sozialarbeiterin in einem Gefängnis sowie an der Seite von Ulrich Tukur und Kostja Ullmann für den ARD-Film MEERESLEUCHTEN – über einen Flugzeugabsturz in der ostdeutschen Provinz – in Vilnius vor der Kamera. Beide Filme werden 2020 zu sehen sein.

Für Sibel Kekilli steht die Deutschlandpremiere ihrer neuen Serie BULLETS an, ganz im Stile der skandinavischen Nordic-Noir-Thriller. Denn ab Dienstag, den 3. Dezember zeigt RTL Crime die spannungsgeladene 10-teilige Serie wöchentlich um 20.15 Uhr, mit Sibel Kekilli in einer der Hauptrollen.
Hinter BULLETS stehen die Macher der skandinavischen Produktionen ‚Die Brücke‘, ‚The Killing‘ und der ‚Millenium‘-Trilogie und präsentieren mit BULLETS einen düsteren Mix aus Spionage-Thriller, Polit-Drama und klassischem Krimi.

Dabei stehen zwei unterschiedliche Frauen im Zentrum: Undercover-Polizistin Mari Saari (Krista Kosonen) und die mysteriöse Madina Taburova (Sibel Kekilli). Unter ihrer Zweitidentität namens Zamira Hoxha muss Madina Drogen-Pakete schlucken und über die Grenze schmuggeln. Als sie das schafft, bittet sie in Helsinki um Asyl und trifft auf Mari. Diese wiederum handelt im Auftrag des Auslandsgeheimdienstes und infiltriert als Sozialarbeiterin die Flüchtlingsunterkunft in Helsinki. Sie soll Informationen sammeln und den Passfälscher-Ring zur Verantwortung ziehen. In Brüssel wird derweil ein Drogenkurier von einem Söldner umgebracht. Sein eigentliches Ziel war aber eine gewisse „Zamira“. Denn wie sich heraus stellt, handelt es sich bei Madina Taburova um eine international gesuchte Terroristin, die Menschen für Selbstmordanschläge rekrutiert.

Gerade erst begleitete Sibel Kekilli Bundespräsident Frank-Walther Steinmeier während einer Delegationsreise nach Boston, anlässlich des Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsjahres in den USA, welches unter dem Motto Wunderbar Together zum Austausch und Kennenlernen einlädt.

Im August und September stand Sibel Kekilli für die österreichische Kinoproduktion „Fuchs im Bau“ als Sozialarbeiterin in einem Gefängnis sowie an der Seite von Ulrich Tukur und Kostja Ullmann für den ARD-Film „Meeresleuchten“ in Vilnius vor der Kamera. Das Drama erzählt von einem Flugzeugabsturz in einer ostdeutschen Provinz.

Am 13. Juni 2019 startet Dennis Gansels Kinofilm “Berlin, I love you” mit Sibel Kekilli deutschlandweit. Der Episodenfilm, der unterschiedlichste Liebende in der deutschen Hauptstadt in neun verschiedenen Liebesgeschichten zusammen führt, erzählt in jedem Teil eine eigenständige Geschichte – in unterschiedlicher Form und zwischen einer Vielfalt an Menschen.

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Zudem war Sibel Kekilli 2017 und 2018 Teil des Hauptcasts der finnisch-belgisch-deutschen Crime-Thriller-Serie „Bullets“. Hier spielt Sibel die charismatischen Madina Taburovan, die Menschen für Selbstmordanschläge anwirbt und darum ihren Spitznamen „Die schwarze Witwe“ nicht zu Unrecht trägt.

Hier geht es zum Trailer.