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Burghart Klaussner

Vita und Auszeichnungen

In Berlin geboren, studierte Burghart Klaußner zuerst an der Freien Universität, bevor er 1969 eine Schauspielausbildung an der Max-Reinhard-Schule Berlin begann. Seither war er an nahezu allen bedeutenden deutschsprachigen Bühnen engagiert...

 

 

 

News

05.07.2017

Halbzeit bei BRECHT.
Der große Schauspieler Burghart Klaußner steht noch bis Ende Juli unter der Regie von Heinrich Breloer für den ARD-Zweiteiler BERTOLT BRECHT vor der Kamera. Breloer widmet sich nach dem Nobelpreisträger Thomas Mann nun dem zweiten Jahrhundert-Literaten. Und Burghart Klaußner verkörpert ihn!
An seiner Seite steht Adele Neuhauser als Brechts Ehefrau Helene Weigel. Die Dreharbeiten finden in Prag statt.

In dem Dokudrama wird über einen Zeitraum von 40 Jahren das Leben Brechts erzählt, dem bis heute meistgespielten deutschen Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Der Dichter und sein Werk überlebten zwei Weltkriege, zwei Diktaturen und vier politische Systeme allein in Deutschland. Im Exil wechselte er nach eigenen Worten "die Länder öfter als die Hemden".

Im Anschluss wird Burghart Klaußner mit seinem Programm FRAGEN SIE MEHR: HANNS EISLER IM GESPRÄCH MIT HANS BUNGE am 28. Juli 2017 beim Festival in Gmunden/ Österreich auftreten.

Bei einem seiner frühen Ausflüge nach Ostberlin kaufte sich Burghart Klaußner für die umgetauschten Ostmark eine Schallplatte mit den berühmten Gesprächen des deutschen Germanisten und Dramaturgen Hans Bunge mit dem Komponisten Hanns Eisler über Bertolt Brecht. Die zwischen 1948 und 1962 geführten Dialoge sind Musterbeispiele intelligenter Unterhaltung.

Hanns Eisler hat in diesen Gesprächen eine der wohl geistreichsten und erfrischendsten Kunstbetrachtungen des 20. Jahrhunderts hinterlassen. Wunderbar scharfzüngig holt der leidenschaftliche und enorm belesene Intellektuelle mit Charme, Witz und geradezu diabolischer Freude aus zu einem Rundumschlag gegen ideologische Scheuklappen und überkommenes Denken. Und macht dabei auch vor einigen seiner marxistischen Freunde nicht Halt. Seine lebenslange Künstlerfreundschaft mit Bertolt Brecht ist dabei ebenso Thema wie ein zwischen Euphorie und Verzweiflung nie versiegender Aufbruchswillen.

Anfang der 70er Jahre veröffentlichte Bunge diese Gespräche authentisch und unredigiert als Buch. Burghart Klaußner liest die Passagen von Bertolt Brecht, Tilo Werner die von Hans Bunge.
Zudem wird Burghart Klaußner Hanns Eisler auch singen, am Flügel begleitet von seinem Pianisten Matthias Stötzel.