Ann-Kathrin Kramer

Ann-Kathrin Kramer nahm Schauspielunterricht in München und New York und absolvierte eine Gesangsausbildung. Ihren Durchbruch hatte die Schauspielerin 1995 an der Seite von Ulrich Noethen und Jan Josef Liefers mit der ARD-Krimiserie „Die Partner“ (Regie: Josef Rusnak, Thomas Jauch u.a.). Seither konnte sie ihr Talent für Rollen mit seelischem Tiefgang in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen zeigen, so unter anderem in „Die Konkurrentin (ZDF, 1997, Regie: Dagmar Hirz), „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“ (Kino, 1998, Regie: Marc Rothemund), „Tanz mit dem Teufel – Die Entführung des Richard Oetker“ (Sat 1, 2001, Regie: Peter Keglevic), „Die Mörderin“ (ZDF, 1999, Regie: Christian von Castelberg) und in dem überaus spannenden Entführungsdrama in Mexiko „Im Meer der Lügen“ (ARD, 2007, Regie: Jörg Grünler).
Im Jahr 2002 kehrte Ann-Kathrin Kramer zu ihren kriminologischen Ermittlerwurzeln zurück und bildete gemeinsam mit Charlotte Schwab 10 Folgen lang „Das Duo“ (ZDF, 2002-2006, Regie: Marc Rothemund, Urs Egger, Christian Görlitz u.a.). Für die Produktion „Heiratsschwindlerin mit Liebeskummer“ (2006, Regie: Mark Schlichter) stand Ann-Kathrin Kramer dann nicht nur vor der Kamera, sondern steuerte auch das Drehbuch bei.
Mit „Matilda – oder die aus dem Haus ohne Fenster“ erschien 2005 ihr erstes Kinderbuch, dem 2013 der 2. Band folgte. 2008 erschien zudem Stefan Löfflers Buch „Begegnungen mit Ann-Kathrin Kramer“, in welchem der Autor spannende Einblicke in die Realität des Fernsehstars gewährt.
Zu ihren weiteren Fernsehproduktionen zählte das 2008 in Namibia gedrehte Drama von Thorsten Näter „30 Tage Angst“. Ebenso sah man Ann-Kathrin Kramer in „Ich trag Dich bis ans Ende der Welt“, einer Pilgerreise mit Elmar Wepper auf dem Jacobsweg – sowie als Staatsanwältin in Torsten Näters Krimi „Ungesühnt“. Anschließend verkörperte sie die Gräfin im weihnachtlichen Märchenfilm „Der Meisterdieb“ von Christian Theede.
2011 sah man Ann-Kathrin Kramer in dem Thriller „Die letzte Spur – Alexandra, 17 Jahre“ in einer tragischen und fesselnden Rolle über die Entführung und den Mord an ihrer Tochter, und sie spielte im Kinofilm „Homies“ unter der Regie von Adnan Köse an der Seite von Jimmy Blue Ochsenknecht. Auch in Köses nächstem Film, dem Drama „Kleine Morde“, stand die Schauspielerin – diesmal als Anwältin – wieder vor der Kamera.
Ein besonderes Fernsehhighlight war Kramers Leistung im Sat.1 Film „Mit geradem Rücken“ von Florian Froschmeyer, welcher im November 2012 lief. In diesem Drama setzte sich Ann-Kathrin Kramer intensiv mit dem Thema sexuelle Belästigung auseinander und kämpfte gegen den Spießroutenlauf der Frauen, wenn sie die Tat öffentlich machen wollen.

Seitdem war Ann-Kathrin Kramer in weiteren zahlreichen Filmprojekten zu sehen, so u.a. in Jorgo Papavassilious´ „Ein Sommer in Amalfi“, dem Adoptionsdrama „Nicht ohne meine Tochter“, „Ein starkes Team“, „Der Alte – Der Tod in Dir“, dem ZDF-Drama „Die kalte Wahrheit“ sowie dem ZDF-Film „Das Kloster bleibt im Dorf“, der Dora Heldt-Verfilmung „Wind aus West mit starken Böen“ und dem ARD-Drama „Das Alter der Erde“.
2017 war erneut ein starkes Jahr. In dem überaus erfolgreichen ARD-Dreiteiler „Eltern allein zu Hause“ zeigten sich Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer auch im Film als Ehepaar, welches mit dem Auszug der Kinder klarkommen muss. Anschließend folgte die italienische Co-Produktion „Hochzeit in Rom“. Erneut spielte sie hier gemeinsam mit ihrem Mann Harald Krassnitzer ein vermeintlich perfektes Ehepaar, gefolgt vom ZDF-Familienfilm „Familie auf Bewährung“, Nico Sommers Verfilmung „Island – Reise auf den Vulkan“ sowie 2019 die smarte Episodenhauptrolle in „Der Alte – Gerechtigkeit“, an der Seite Philipp Hochmairs.
Eine kleine musikalische Reise trat Ann-Kathrin Kramer 2018 gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund und ehemaligen „Fury in the Slaughterhouse“-Kopf Thorsten Wingenfelder an, auf dessen neuem und 4. Album „Vom Suchen und Finden“ sie mit ihm gemeinsam die wunderschöne Ballade „Nicht für immer jung“ singt. Reinhören lohnt sich.
Doch Ann-Kathrin Kramer ist nicht nur künstlerisch äußerst aktiv, sondern auch enorm meinungsstark. So trat sie als Jurymitglied beim Fernsehkrimifestival 2019 in Wiesbaden auf und engagiert sich darüber hinaus seit vielen Jahren für den Verein Dunkelziffer, der sich gegen sexuellen Missbrauch einsetzt.

Presseartikel 2020

WDR 4 „Promitalk“, Live am 8.02.2020

BUNTE Gesundheit, Januar 2020

Tittelbach.tv, 15.01.2020

Presseartikel 2019

Goldene Kamera, 11.11.2019

Bild der Frau, 20.09.2019

Augsburger Allgemeine, o5.09.2019

Liebenswert, 04.09.2019

Ann-Kathrin Kramer porträtiert in ihrer Jugend Touristen und kokettiert mit der Modeschule. Doch dann entscheidet sie sich zum Glück für eine Karriere als Schauspielerin und beschließt mit 23 Jahren auf die Schauspielschule zu gehen. Seitdem ist sie aus der deutschen Filmlandschaft nicht mehr wegzudenken – und schenkt dem Publikum immer wieder Rollen mit einem Balanceakt aus wahrhaftigem Tiefgang und einer entwaffnend sympathischen Offenheit.

News

Urlaubsfeeling mit Ann-Kathrin Kramer am Sonntag, 16.02.2020 um 20:15 Uhr im ZDF „Ein Sommer auf Mykonos“

Aus einem Mutter-Tochter-Urlaub wird ein Familientreffen. Es ist kein Zufall, dass die gerade arbeitslos gewordene Susanne (Ann-Kathrin Kramer) und ihre Tochter Jana (Valerie Huber) auf Mykonos Gesellschaft bekommen von Janas Vater Jens (Michael Fitz). Der war als Schiffbauingenieur jahrelang in der Welt unterwegs und hat immer wenig Zeit gehabt für seine Tochter. Das lag aber auch mit an Susanne, die ihn als Partner wie als Vater bewusst auf Distanz gehalten hat. Dennoch konnte sie Jana die Enttäuschung über ihren Vater nicht ersparen. Jetzt hat sie das Treffen eingefädelt, weil es ihre angespannte finanzielle Lage nicht erlaubt, ihrer Tochter das Tiermedizinstudium zu finanzieren. „Wieviel?“, fragt Jens sofort, er weiß, es kann mal wieder nur um Geld gehen. Zwar wäre er schon bereit Jana, zu unterstützen, doch auch er ist nicht flüssig, hat gerade erst ein Boot gekauft, mit dem er – frisch pensioniert – die Welt umsegeln möchte. Das Geld-Problem könnte schneller gelöst sein als gedacht. Denn das Boot birgt einen ungeahnten „Schatz“. Ein bisschen Trennungsfamilien-Alltag, Elternliebe, junge Liebe, ein Bündel mexikanische Pesos, dazu ein romantisches Inselparadies, azurblaues Meer, klarer Himmel und strahlender Sonnenschein – das sind die Ingredienzien des ZDF-Fernsehfilms „Ein Sommer auf Mykonos“. In diesem mediterranen Ambiente sind mit der Zeit alle Figuren des sympathischen Quartetts bereit, sich unliebsame Wahrheiten sagen zu lassen. Autor Thomas Kirdorf konstruiert aus den fünf tragenden Charakteren einen munteren Beziehungsreigen, der mit seiner guten Balance aus modischer Hochglanz-Fotografie und südländischem Flair lässt sich gut weggucken und macht Lust auf Sommerurlaub. (sagt auch tittelbach.tv)

mehr News

Ann-Kathrin Kramer dreht ZDF-Psychothriller „Ohne Ausweg“

In Wismar und Umgebung finden derzeit unter der Regie von Thorsten Näter Dreharbeiten für einen ZDF-„Fernsehfilm der Woche“ mit dem Arbeitstitel „Ohne Ausweg“ statt. Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer spielen darin ein Pfarrerspaar, welches samt Kindern mehrere Tage in die Gewalt von drei Gefängnisausbrechern gerät. Versteckte Familienkonflikte treten zutage, und die Situation mit den skrupellosen Kriminellen droht zu eskalieren.

Ann-Kathrin Kramer ist nicht nur künstlerisch äußerst aktiv – gerade erst war sie in der smarten Episodenhauptrolle in „Der Alte – Gerechtigkeit“, an der Seite Philipp Hochmairs zu sehen – sondern auch enorm meinungsstark. So trat sie als Jurymitglied beim Fernsehkrimifestival 2019 in Wiesbaden auf und kürte am Ende der Festivalwoche aus zehn Fernsehkrimis, die es in den Wettbewerb geschafft haben, den Gewinnerfilm.

Außerdem ist sie auf einer kleinen musikalische Reise zu „behören“, welche sie mit ihrem langjährigen Freund und ehemaligen „Fury in the Slaughterhouse“-Kopf Thorsten Wingenfelder antrat. Auf dessen neuem und 4. Album „Vom Suchen und Finden“ singt sie gemeinsam mit Wingenfelder die wunderschöne Ballade „Nicht für immer jung“. Reinhören lohnt sich.